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Glossar
 

Rosa Rauschen:
Rosa Rauschen ist die Bezeichnung für ein Klanggemisch aus allen Frequenzen, die das menschliche Gehör wahrnehmen kann. Der Klang ist mit Wasserrauschen zu vergleichen.
Rosa Rauschen soll die Gehirn-Hemisphären miteinander verbinden und einen entspannten Zustand erzeugen. Robert Monroe hatte festgestellt, dass die Wirkung von stimulierenden Klängen und Frequenzen erhöht wird, wenn sie mit Rosa Rauschen gemischt werden. Er hatte in den 50er Jahren die Möglichkeiten zu erforschen begonnen, im Schlaf zu lernen und entwickelte im Monroe Institut in Virginia eine Reihe von Hör-Cassetten und CD’s, die heute weltweit unter dem Namen Hemi-Sync bekannt sind. Hierbei verwendete Monroe eine Mischung von Klängen und Rosa Rauschen.
Rosa Rauschen wird aber auch u. a. von der Schulmedizin bei der Tinnitus-Therapie eingesetzt.


Fibonacci:
Leonardo Fibonacci (auch bekannt als Leonardo von Pisa bzw. Leonardo Pisano), geb. ca. 1180, gest. 1250. Fibonacci war Mathematiker am Hof Kaisers Friedrich II und verfasste zahlreiche geometrische und zahlentheoretische Schriften. Er entdeckte den gesetzmäßigen Ablauf des Wuchsverhaltens von Pflanzen und dass dieses Zahlenkonzept auch in allen anderen biologischen Bereichen wieder auftaucht.
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Gehirnwellen
Im menschlichen Gehirn fließt Elektrizität, minimale Ströme, die veränderbar bzw. beeinflußbar sind. Jede der vielen Milliarden Neuronen des menschlichen Gehirns wirkt wie ein kleiner elektrischer Generator.
Um 1920 wurde das erste EEG entwickelt. Hiermit konnte festgestellt werden, dass das menschliche Gehirn vier unterschiedliche Typen von Gehirnwellen produziert. Man nennt sie Beta-, Alpha, Theta- und Delta-Wellen.

Beta-Wellen sind die schnellsten Gehirnwellen mit einem Frequenzbereich zwischen 14 Hz bis weit über 100 Hz. Befinden wir uns im normalen Wachzustand, produziert unser Gehirn i. A. Betawellen. Diese werden mit Aufmerksamkeit, Erregung, Konzentration, aber auch mit Ängsten und Stress in Zusammenhang gebracht. Wir verbringen unseren Alltag meist im Beta-Bereich, die Aufmerksamkeit ist nach aussen gerichtet. Je höher die Frequenz, desto hektischer werden wir.

Alpha-Wellen liegen in einem Bereich zwischen 8 und 13 Hz, sind also langsamer als Beta-Wellen. Mit zunehmender Entspannung dominieren die Alpha-Wellen in unserem Gehirn, man nennt diesen Zustand auch ‘Alpha-Zustand’. Alpha-Aktivität spricht für einen weitgehend neutralen, stressfreien Zustand. Fehlende Alpha-Aktivität kann ein Hinweis auf Sorge und Stress, aber auch Gehirnschäden oder Krankheit sein. Der Alpha-Bereich gilt als optimaler Bereich, um zu lernen oder Informationen zu verarbeiten.

Theta-Wellen sind noch langsamer und kraftvoller und liegen in einem Frequenzbereich von 4 bis 8 Hz. Sie treten im Dämmerzustand zwischen Wachen und Schlafen auf, oft begleitet von traumartigen, unkontrollierten mentalen Bildern. Die gilt als der Bereich der größten Kreativität, ermöglicht angeblich aber auch den Zugang zur Erinnerung von unbewußtem Material und integrative Erfahrungen.
Erwachsene produzieren im Normalfall wenig Theta-Wellen, währen Kinder sich häufig im Theta-Zustand befinden, bis zum Alter von sechs Jahren sogar überwiegend. Auch in tiefer Meditation dominiert in unserem Gehirn der Bereich der Theta-Wellen.

Delta-Wellen liegen in einem Frequenzbereich von unter 4 Hz und treten i. A. im Schlaf auf. Der Delta-Zustand wird mit tiefer Ruhe assoziiert, unser Bewußtsein schläft. In diesem Zustand werden vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet, weswegen manche Forscher Delta-Zustände auch mit Heilung in Zusammenhang bringen.

Kein Wellenbereich ist ‘besser’ als die anderen. Forschungen haben aber gezeigt, dass die Gehirnaktivität bei Spitzenleistungen einen Zustand erreicht, den man ‘Synchronisation’ nennt. Gehirnwellen verlaufen wellenförmig mit Tälern und Spitzen. Synchronisation erreicht man dann, wenn die Gehirnwellen ihre Spitzen synchron, d.h. gleichzeitig erreichen. Es scheint erwiesen zu sein, dass Synchronisation und Hemisphären-Synchronisation (d.h. ein relatives Gleichgewicht zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte) auf zerebrale Spitzenleistungen hinweisen, während Gehirnwellen-Asymetrie mit Depressionen in Verbindung gebracht werden.

Forschungen haben gezeigt, dass wir unsere Gehirnwellen und damit unseren Zustand gezielt verändern können. Dies praktizieren Menschen schon seit Tausenden von Jahren. Bestimmte Trommelrhythmen schamanischer Zeremonien, aber auch Farben und Klänge oder Bewegung beeinflussen unsere Gehirnwellen und sind Regulatoren für viel biologische Funktionen. Michael Hutchison, Autor verschiedener Bestseller über Bewußtseinstechnologien, schreibt:
“Die zentrale Entdeckung der Gehirnrevolution [...] ist, dass unser (Gehirn-) Zustand und unser Verhalten sich nicht außerhalb unserer Kontrolle befinden. Wir sind keinesfalls schwach und ohnmächtig, keine Opfer unserer Vergangenheit oder unserer Umgebung. Der neurowissenschaftliche Beweis liegt vor: Wir können diese Zustände absichtlich, schnell und willentlich ändern.” Und weiter:
“Wenn wir also unsere Zustände verändern können, können wir auch unser Verhalten ändern.”

In einem Experiment des Hahnemann Medical College in Philadelphia wurde inzwischen bereits bewiesen, dass Ratten gezielt bestimmte Gehirnwellmuster erzeugen konnten. (mehr Infos)

Ultraschall
Ultraschall ist den meisten von uns aus dem medizinischen Bereich bekannt. Hierbei kann der menschliche Körper ‘durchleuchtet’ werden, indem der von unterschiedlichem Körpergewebe verschieden reflektierte Schall ein entsprechendes Bild aufbaut.
Ultraschall ist aber vor allem ein in der Tierwelt ganz natürlich und sogar häufig auftretendes Phänomen, die meisten dieser Tiere verwenden Ultraschall (analog zum Neurophone) vor allem zur Informationsübertragung. Am Bekanntesten ist der Einsatz von Ultraschall bei Fledermäusen, Delphinen und Walen.
Der Hörbereich der Menschen kann nur Frequenzen bis ca. 20 kHz wahrnehmen. Viele Tiere können aber bis in den Ultraschallbereich herein hören (> 20 kHz). Delphine verwenden z. B. Serien kurzer Klicklaute mit Frequenzen bis zu 130 kHz. Forscher gehen davon aus, dass sich Delphine untereinander mit einer Art Peilstrahl verständigen und damit die Gehirnstruktur ihres Gegenübers wahrnehmen können! Auch Delphin-Therapien z. B. mit behinderten Kindern wie die von Dr. Dave Nathanson basieren auf der Annahme, dass Delphine mittels Ultraschalls spüren können, was den Kindern fehlt und dass sie ihre Energien entsprechend einsetzen.

Sacculus
Der Sacculus ist eine kleine Drüse im Innenohr, das für unseren Gleichgewichtssinn zuständig ist. Der Sacculus enthält eine gelartige Flüssigkeit, in der sandkornähnliche Partikel schwimmen. Neigen wir unseren Kopf bzw. unseren Körper, errechnet das Gehirn aus den Verschiebungen der Partikel die neue Lage bezogen auf die Schwerkraft. 1991 wies Dr. Martin Lenhardt von der Universität of Virginia nach, dass die Haut Klänge über den Sacculus an das Gehirn weiterleiten kann. Diese Tatsache nutzt Patrick Flanagans Neurophone seit ca. 45 Jahren.

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