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Die Technologie des Neurophone
 

Das erste Neurophone von 1958 bestand aus Haushaltsgegenständen wie einem HiFi Stereogerät, Putzschwämmchen aus Metall und Butterbrottüten aus Plastik.
Seither hat Dr. Flanagan das Neurophone ständig weiterentwickelt. Die späteren Modelle enthalten einen Rückkoppelungsmechanismus (Echtzeit-Feedback), der automatisch die optimale Resonanz zum Körper des Neurophone-Anwenders einstellt.

Bei der Anwendung des Neurophone wird der eigene Körper zu einem Teil des Schwingkreises und fungiert als eine Art Radioempfänger. Erst durch Anlegen beider Elektroden wird der Kreis geschlossen und die Schwingungen übertragen bzw. der Klang hörbar. Ein Rückkoppelungsmechanismus bewirkt, dass sich die übertragenen Signale den von Mensch zu Mensch verschiedenen Energien anzupassen. Diese sind z. B. von der jeweiligen Stimmungslage bzw. Tagesform und selbst von Faktoren wie Ernährung abhängig.

Das Neurophone codiert Klänge, die dann durch eine Trägerwelle im
Ultraschallbereich über die Elektroden an das Gehirn weitergeleitet werden. Das Neurophone benutzt den für Klangsignale spezifischen Code, der vom Gehirn als Klang entschlüsselt wird. Das Ultraschall-Grundsignal selbst überträgt keine spezifischen Informationen. Der Neurophone-Benutzer wird also nicht aktiv mit bestimmten Frequenzen ‘programmiert’. Durch die persönliche Auswahl von Klängen, die zusammen mit dem Ultraschallsignal übertragen werden sollen, bestimmt der Anwender selbst die Art der Informationen, die er empfangen will, z. B. durch Anschluss einer externen Klangquelle wie einem CD-Player und einer Sprachlern- oder Entspannungs-CD. Dem neuen Neurophone NF3 liegt eine CD mit verschiedenen Frequenzen bei.

Das Neurophone umgeht bei der Reizweiterleitung unsere gewohnten Wege, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten und kann dadurch energetische Blockaden umgehen. Klänge, die auf gewohntem Weg über die Ohren aufgenommen werden, werden gefiltert und von unserem Unterbewusstsein auf ‘Wichtigkeit’ überprüft. Dabei werden Informationen selektiert und ein Teil unterdrückt. Der ‚Neurophone-Übertragungsweg’ ins Gehirn umgeht diese Selektion.

Das Neurophone umgeht den gesamten gewohnten Hörweg; deshalb können selbst gehörlose Menschen mit dem Neurophone hören (abhängig von der Art der Hörstörung). Patrick Flanagan entdeckte nämlich mit dem Neurophone einen zusätzlichen Sinn, den wir Menschen haben, aber normalerweise nicht nutzen: Wir können über unsere Haut hören. Die Funktionsweise des Neurophone ist es, die oben auf den Elektrodenbechern angebrachten Metallplättchen in leichte Schwingungen zu versetzen. Diese Schwingungen bzw. Vibrationen werden, sobald die Elektroden auf die Haut aufgelegt werden, auf die Haut übertragen und von dieser weitergeleitet. Die Haut ist unser größtes Körperorgan und besitzt eine Vielzahl von Nervenzellen, die wie Sensoren funktionieren: Sie nehmen Reize auf und leiten die empfangenen Signals an das Gehirn weiter.

Patrick Flanagan hat den Code entschlüsselt, der im Gehirn als Klanginformation decodiert wird. Er wandelt also, vereinfacht ausgedrückt, Klanginformationen in Schwingungen um, welche die Berührungssensoren unserer Haut als Signale ins Gehirn übertragen, wo der Code entschlüsselt wird, so dass die eintreffenden Signale vom Gehirn wieder als die ursprüngliche Klanginformation interpretiert werden.

Dafür werden Klänge bzw. Informationen, die über das Neurophone übertragen werden sollen, in das Ultraschall -Grundsignal eingearbeitet. Über die Haut leitet das Neurophone die Signale weiter an eine kleine Drüse im Innenohr, den Sacculus. Das Sacculus war bislang nur als Gleichgewichtsorgan bekannt. Inzwischen weiß man, dass der Sacculus ein Ultraschallorgan ist, das auch Säugetieren wie z. B. Walen und Delphinen zur Ultraschallwahrnehmung dient. Patrick Flanagan sagt, dass sich unsere Vorfahren möglicherweise über das Sacculus mit Walen oder Delphinen verständigen konnten...

Vom Sacculus führen Nervenenden in unterschiedliche Gehirnregionen, z. B. in Bereiche des Langzeitgedächtnisses. Im Gehirn werden die ankommenden Signale wieder entschlüsselt/ decodiert und als Klang wahrgenommen. Ohne Umwege und Filter kann das Neurophone so Klanginformationen oder Lerninhalte in unser Gehirn übertragen.

Wichtig ist jedoch, dass das Neurophone nicht primär auf Hören oder Lernen ausgerichtet ist. Die eigentliche Hauptfunktion verbirgt sich im Ultraschallsignal, das im nicht hörbaren Bereich liegt. Wie die Delphintherapie gezeigt hat, besitzen Ultraschallwellen einen beruhigenden und ausgleichenden Effekt. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Neurophone schon nach ca. einer Viertelstunde beginnt, die Gehirnhälften zu synchronisieren. Unsere linke Gehirnhälfte verarbeitet Informationen völlig anders (logisch, linear, rational) als unsere rechte Gehirnhälfte (kreativ, kontextbezogen, emotional/ intuitiv). Wenn man beide Gehirnhälften quasi ‚zusammenschaltet’ ist eine völlig neue Form der Informationsverarbeitung möglich und theoretisch ein unbegrenzter IQ. Nähere Informationen können Sie dem kostenlosen eBook bzw. dem kostenlosen Neurophone Online-Magazin entnehmen.

Patrick Flanagan bezeichnet das Neurophone als ‘Experimentiergerät’. Die Anwendungserfahrungen sind tatsächlich von Anwender zu Anwender oft unterschiedlich. Neben Lernunterstützung nennt Patrick Flanagan Entspannung und Meditation als Hauptschwerpunkte der Anwendung. Wenn Sie keine Klanginformationen übertragen wollen, könnte die Anwendung nicht einfacher sein: Sie schalten das Neurophone an und legen beide Elektroden auf nackte Haut auf. Den Rest übernimmt das Gerät, auch wenn Sie nebenher z. B. arbeiten oder lernen wollen.

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